Die Flensburger Shipyard und STARK Defence wollen künftig unbemannte Überwassersysteme (USV) der Vanta-Familie gemeinsam in Flensburg fertigen. Dafür haben beide Unternehmen eine Absichtserklärung unterzeichnet.
Die geplante Zusammenarbeit verbindet die Kompetenz von STARK im Bereich autonomer Systeme mit der Konstruktions- und Fertigungsexpertise der FSG. Ziel ist es, unbemannte Seesysteme künftig zuverlässig in Deutschland produzieren zu können.
STARK hat im August mit der „Seetaube“ das erste autonome Überwassersystem an die Bundeswehr übergeben. Die Systeme sollen unter anderem bei der Aufklärung und beim Schutz kritischer maritimer Infrastruktur zum Einsatz kommen.
Für die FSG bedeutet die Kooperation den Einstieg in ein weiteres Zukunftsfeld des maritimen Schiffbaus. Frank Mallon, Geschäftsführer der FSG, sagt dazu:
„Mit STARK bauen wir gezielt technologische Kompetenz im Bereich unbemannter Seesysteme auf unserer Werft aus – und schaffen damit neue industrielle Perspektiven für den Schiffbaustandort Flensburg und die Region.“
In den kommenden Monaten wollen FSG und STARK die konkrete Umsetzung der gemeinsamen Fertigung und die industrielle Skalierung der Vanta-USV-Familie vorantreiben.
